Tinten-Eigenschaften

Auf dieser Seite erklären wir Ihnen die Qualitäts-Kriterien von Premium Tinten.


Wir haben jede unserer Tinten nach den nachfolgenden Kriterien bewertet und die Ergebnisse in den Produktdatenblättern festgehalten. Viel Spaß beim Schmökern und Selbst-Erleben!

Tinten-Eigenschaften

Deckkraft



Unter Deckkraft der Tinte versteht man, wie stark die Tinte einen anderen bereits auf dem Papier bestehenden Tintenstrich überdeckt. Die Intensität der Deckkraft ist von der Art der verwendeten Farbstoffe oder Pigmente und deren Sättigung in der Tinte abhängig. So weisen Tinten mit dunklen Farbstoffen oder dunklen Pigmenten (z.B. Pigmentruß), die eine großen Anteil des sichtbaren Lichts absorbieren, eine höhere Deckkraft auf. Eine weitere Konsequenz ist, dass Tinten mit helleren Farbtönen transparenter erscheinen als dunklere Tinten-Farben.

Bei Tinten der gleichen Farbe ist eine unterschiedliche Deckkraft auf den Anteil der farbgebenden Stoffe in der Tinte zurückzuführen. Stark gesättigte Tinten besitzen eine vergleichsweise höhere Deckkraft als schwächer gesättigte Tinten desselben Farbtons.

 

Schattierung (Shading)



Die Schattierung der Tinte beschreibt den Effekt, dass die Tinte im Verlauf der Strichführung eine unterschiedliche Farbintensität präsentiert. Dies entsteht durch das Auftragen unterschiedlicher Tintenmengen beim Ansetzen und Abheben der Feder vom Papier.

Besonders ausgeprägt ist eine Schattierung meist beim Schreiben mit breiten Federn und mit Tinten geringer bis mittlerer Deckkraft. Sehr stark gesättigte Tinten bilden hingegen eine homogene Farblinie aus, die keine mehr Schattierung erkennen lässt.

 

SChattierung

 

Ausfransen



Beim Ausfransen oder Zerlaufen der Tinte spricht man davon, dass der Rand des Federstrichs keine saubere Linie ausbildet, sondern leicht gezackt erscheint. Dabei wird die Tinte von den an der Oberfläche freiliegenden Papierfasern in die Breite gezogen und „verläuft“. Häufig passiert ein Ausfransen beim Schreiben auf günstigen, kaum oberflächenbehandelten Papiersorten.

 

Ausfransen

 

Durchschlagen



Durchschlagen oder Durchbluten von Tinte bedeutet, dass auf der Rückseite des Papiers Tintenspuren des auf der Vorderseite Geschriebenen auftreten. Ähnlich wie das Ausfransen ist auch das Durchbluten eng mit dem Einziehen der Tinte in das Papier verbunden und tritt häufiger auf günstigeren und/oder leichteren Papieren auf. Durchschlagen der Tinte kann als störend empfunden werden, da die Rückseite des beschriebenen Papiers mitunter leicht fleckig erscheinen kann. Bei sehr starken Durchschlagen ist es oft auch undenkbar, die Rückseite des Papiers für weitere Notizen zu benutzen.

Das Durchschlagen der Tinte kann manches Mal auch als Echtheits-Siegel beim Unterschreiben von Verträge dienen: Der originale Vertrag unterscheidet sich von der Kopie durch die durchschlagenden Stellen der Tinte auf der Rückseite.

Durchschlagen ist jedoch nicht mit dem normalen Durchscheinen zu verwechseln. Beim Durchscheinen schimmert auf Grund der Lichtdurchlässigkeit des Papiers die Schrift - vor allem von dunklen Tinten - bei Gegenlicht auf der Rückseite durch.

 

Durchschlagen

 

Gleitfähigkeit



Der Grad der Gleitfähigkeit der Tinte sagt aus, wie leicht die Tinte die Feder über das Papier gleiten lässt. Durch Verwendung von speziellen Zusatzstoffen in der Tinte wird ein flüssiges und leichtgängiges Schreiberlebnis erzielt. Eine hohe Gleitfähigkeit der Tinte ermöglicht ein angenehmes, ermüdungsfreies Schreiben. Eine Tinte mit sehr niedriger Gleitfähigkeit „kratzt“ über das Papier und lässt sich „schwer“ schreiben.

 

SChreibfluss



Der Schreibfluss einer Tinte drückt aus, wie stark die Tinte aus der Feder fließt. Tinten mit einem hohen Schreifluss bringen einen sehr feuchten, breiten Tintenstrich auf das Papier. Der Schreibfluss steht in engem Zusammenhang mit der Bauart der Füllfeder: es gibt Federn, die eine große Menge Tinte durch ihr Leitsystem lassen und Federn, die weniger Tinte fließen lassen. Gleichzeitig beeinflusst auch die Federbreite das Schriftbild.

Je nach persönlicher Vorliebe kann nun eine langsam fließende Feder mit einer Tinte mit hohem Schreibfluss kombiniert werden, um ein gleichmäßiges, flüssiges Schreiben zu ermöglichen. In einer sehr breiten Feder, die zusätzlich über einen starken Tintenfluss verfügt, lassen sich auch Tinten mit einem niedrigeren Schreibfluss sehr gut einsetzen. So reduziert der Schreiber bewusst die Tintenmenge und verkürzt die Trocknungszeit der Tinte am Papier.

 

Trocknungs-Geschwindigkeit



Unter Trocknungs-Geschwindigkeit wird jene Zeitspanne verstanden, die die Tinte zum Eintrocknen nach dem Auftragen auf das Papier benötigt. Tinte soll dabei möglichst schnell trocknen, um nicht versehentlich beim Schreiben verwischt zu werden.

Besonders für Linkshänder ist die Trocknungs-Geschwindigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Tintenwahl. Linkshänder neigen häufig dazu, das geschriebene Wort mit der eigenen Schreibhand zu verwischen, wenn die Tinte nicht rasch genug trocknet. Dabei ist die Trocknungs-Geschwindigkeit stark von der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der aufgetragenen Tintenmenge und vom verwendeten Papier abhängig.

 

Trocknungs-Geschwindigkeit

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