Nota Nobilis Test der Dokumenten-Echtheit

So haben wir getestet!


Die von uns durchgeführten Tests, stellen Extrembedingungen für die Anwendung von Tinten im Büro-Alltag dar. Wer tupft seine Unterschrift bewusst mit einem alkoholgetränkten Wattestäbchen ab? Wohl niemand. Aber gerade bei Unterschriften auf Verträgen oder Notizen, die für Beweiswürdigungen benötigt werden, kann die Beständigkeit gegen Alkohol von immenser Bedeutung sein.

Darüber hinaus wollen wir klar zeigen, was die einzelnen Tinten können und wie sie sich unter den unterschiedlichen Bedingungen verhalten. Somit wissen Sie, was Sie Ihren Notizen zumuten können!

 

Stimmungsbild Dokumenten-Echtheit-Test Stimmungsbild Dokumenten-Echtheit-Test

Was ist Dokumentenecht?



Für Füllfeder-Tinten liegt derzeit keine ISO-Norm vor, die den Begriff „Dokumenten-Echtheit“ verbindlich normiert. Wir haben uns daher von den bestehenden Normen für Kugelschreiber (ISO 12757:1998) und Rollerballs (ISO 14145:1998) inspirieren lassen und einen Test für die Dokumenten-Echtheit nach Nota Nobilis Standard entwickelt. Dieser beinhaltet eine Auswahl an Herausforderungen für die Beständigkeit von Tinten, die vor allem für den Büro- und Geschäftsalltag bedeutend sind.

Tinten, die alle der beschriebenen Testschritte bestanden haben, d.h. die Schriftprobe war nach der Behandlung noch klar lesbar, bezeichnen wir als „dokumentenecht“. Jede unserer Tinten muss sich diesem Test unterziehen. Die Test-Ergebnisse finden Sie auf den jeweiligen Produktdatenblättern auf der Artikeldetailseite zum Download.

Um die Qualität der Test auch kontinuierlich zu verbessern, werden wir sie im Laufe der Zeit mit anderen Federn und Papiersorten ergänzen.

 

Produktdatenblaetter

 

Test-Aufbau



Schriftproben der Tinte werden mit der gleichen Füllfeder (Cross - Federstärke F) auf identischem Papier (80g/m2 A4-Kopierpapier) und unter gleichen Raumbedingungen aufgetragen. Danach werden die Test-Blätter über Nacht (für mehr als 9 Stunden) bei Raumtemperatur zum Trocknen aufgelegt - dies passiert in starker Anlehnung an die ISO-Tests, die sogar eine Testzeit von 24 Stunden vorschreiben. Nach der Trocknungsphase werden die Schriftproben mit den folgenden Mitteln und Chemikalien behandelt:

 

• Tintenkiller



Die Schriftprobe wird bei diesem Test mit einen Tintenkiller (Fabrikat „Jolly Tintendoktor“) bearbeitet. Generell wirken Tintenkiller auf reduzierbare Farbstofftinten und lösen die farbgebenden Elemente in der Tinte auf. Der Test gilt als bestanden, wenn die Schriftprobe lesbar bleibt.

 

Test-Beispiele Tintenkiller

 

• Wasser



Für diesen Test haben wir ein Wattestäbchen mit normalem Wasser getränkt und damit über die Schriftprobe gewischt. Wasserlösliche Tinten zeigen ein deutliches Verlaufen der Schriftprobe und werden als „nicht dokumentenecht“ eingestuft.

 

Test-Beispiele Wasser

 

• Textmarker



Die klassische Herausforderung im Büro-Alltag: einzelne Passagen in den Notizen sollen mit einem Textmarker hervorgehoben werden. Und dann verschmiert die Tinte im schlimmsten Fall bis ins Unleserliche. Daher testen wir diese Fähigkeit bereits im Nota Nobilis Dokumenten-Echtheit-Test für Sie!

Die Schriftproben werden alle mit einem orangen Textmarker unterstrichen. Je nach Anfälligkeit auf die im Textmarker enthaltenen Lösungsmittel zeigt sich teilweise ein leichtes Verschmieren der Schriftprobe. In diesem Fall wird die Tinte als „nicht dokumentenecht“ bewertet.

 

Test-Beispiele Textmarker

• Alkohol



Wir haben 60%-igen Alkohol aus der Apotheke mit einem Wattestäbchen auf die Schriftprobe aufgetragen. Damit testen wir, ob die Tinte durch Alkohol unleserlich gemacht oder gar entfernt werden kann. Gerade bei Unterschriften oder wichtigen Notizen kann dies von unermesslicher Bedeutung sein. So können betrügerische Versuche, die Unterschrift mit Alkohol zu entfernen, vermieden werden.

Tinten, die nach der Behandlung durch Alkohol noch deutlich lesbar waren, werden als „dokumentenecht“ eingestuft.

 

Test-Beispiele Alkohol

• Trocknungs-Geschwindigkeit



Für den Nachweis der Trocknungs-Geschwindigkeit haben wir einen Federstrich auf das Papier aufgetragen und nach der angegebenen Zeitspanne (1 Sekunde, 5 Sekunden, 15 Sekunden und Länger = 30 Sekunden) mit dem Finger darüber gewischt. Dadurch wird ersichtlich, wie lange eine Tinte benötig, um bei Raumtemperatur komplett in das Papier einzuziehen.

Diese Zeitspanne ist vor allem für Linkshänder oder Schreiber, die während des Schreibens mit der Hand über das Geschriebene wischen, sehr relevant. Je kürzer sie ist, desto weniger verschmiert das Geschriebene und desto weniger Tintenspuren finden sich auf den Händen der Schreibenden.

 

Test-Beispiele  Trocknungs-Geschwindigkeit

 

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Haftungsausschluss

Der Begriff "dokumentenecht" wird für Füllfeder-Tinte nicht durch eine Norm genau definiert. Nota Nobilis verwendet „dokumentenecht“ daher nur für jene Tinten, die den von Nota Nobilis definierten Kriterien (siehe oben) in den von Nota Nobilis durchgeführten Tests entsprochen haben. Eine allgemeine Gültigkeit oder Haftung kann daraus nicht abgeleitet werden. Die Ergebnisse können im Einzelfall auf Grund unterschiedlicher klimatischer Bedingungen, mit anderen Füllfedern oder Papiersorten abweichen. Bei allen durchgeführten Tests und Urteilen handelt sich somit ausschließlich um einen von Nota Nobilis etablierten Standard.

Die Angabe „Linkshänder geeignet“ ist die subjektive Einschätzung von Nota Nobilis und basiert auf der persönlichen Meinung des Geschäftsführers, der als Linkshänder jahrelange Erfahrung mit unterschiedlichen Tinten gesammelt hat, sowie der objektiven Trocknungs-Geschwindigkeit.